Informationen

Hier erfahren Sie mehr über Abläufe, dem Shelter vor Ort und weitere wissenwerte Dinge.

 

Ablauf der Vermittlung

Der Weg zu Ihrem neuen Familienmitglied

1. Kontaktaufnahme:

Nehmen Sie am besten telefonisch Kontakt zu uns auf. Zusammen suchen wir den passenden Schützling für Sie raus und beantworten mögliche offene Fragen vorab.

2. Vorkontrolle
Die Vorkontrolle ist notwendig, um die Angaben aus dem ersten Gespräch zu

überprüfen und um uns bei einem persönlichen Kennenlernen ein Bild von
Ihnen und dem zukünftigen Zuhause des Hundes machen zu können.

Wir sind es dem Hund schuldig, ein passendes Zuhause für ihn zu finden.

Eine Vorkontrolle ist keine Hausdurchsuchung. * Ironie aus * ;-)


Ist die Vorkontrolle positiv verlaufen, geht es weiter zum nächsten Schritt...


3. Schutzvertrag abschließen
Der Schutzvertrag beinhaltet alle Bedingungen, die für die Abgabe
des Hundes notwendig sind. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich der neue Besitzer, alle Bedingungen einzuhalten.



4. Nachkontrolle

Nachdem wir weiterhin wissen möchten, wie es unseren Schützlingen geht und wie sich der adoptierte Hund eingelebt hat, erfolgt nach dem Umzug in das neue Zuhause ein erneuter, zeitlich mit Ihnen abgestimmter Besuch von uns. Auch hierbei ist der alleine Hintergrund das Wohlergehen des Hundes.

Unsere Hunde sind bei Ausreise komplett geimpft (Tollwut + Grundimmunisierung), mit einem Transponder gechipt, je nach Alter kastriert, sowie entwurmt und auf die Mittelmeerkrankheiten Ehrlichiose 

und Leishmaniose getestet

 

Mittelmeerkrankheiten

Nur keine Panik!

Hunde aus südlichen Ländern können mit diversen Krankheiten infiziert sein. In erster Linie zählen hierzu u.a. Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Borreliose und Hepatozoonose.

Man sollte dieses Thema sehr ernst nehmen, nicht aber in Panik verfallen.

Auch Hunde bei uns in Deutschland können diverse unvorhersehbare Krankheiten haben.


Die folgende Broschüre soll Ihnen Informationen über die diversen Krankheiten übermitteln. 

 

Tierschutzhund aus dem Ausland

Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick darüber verschaffen was es heißt, einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren.


In der Vergangenheit erhielten wir einige Anrufe, dass der Hund doch so ängstlich sei und auch sein Geschäft nach 24 Stunden (in der Anfangszeit) nicht erledigt wird und er viel am schlafen ist.


Wer sich für einen Hund aus dem Ausland entscheidet, muss viel Verständnis zeigen, Geduld haben und vor Allem in der Anfangszeit viel mit dem Tier arbeiten.


Unsere Hunde leben in einer Auffangstation mit großer Auslauffläche. Oft kennen wir die Vorgeschichte nicht. Sie werden bei uns nicht nur von der Straße eingesammelt, sondern oft auch vor der Station einfach angebunden oder über den Zaun geworfen.


Wie alle wissen, gehen die Menschen im Süden mit ihren Tieren anders um, als wir hier in Deutschland. Die Tiere dürfen größtenteils nicht mit im Haus sein, werden teils an der Kette gehalten. Auch Gassigänge, wie wir es hier kennen, sind dort äußerst selten der Fall. Im Süden werden die Hunde meist als Nutztiere gehalten. Jeder Hund hat seine Aufgabe, sei es das Haus/Grundstück zu bewachen oder die Jäger bei der Jagd zu unterstützen.


Daher ist es auch ganz klar, dass die Hunde nicht viel kennen. Sie kennen weder Fahrräder, anständiges Laufen an der Leine, noch einen Tagesablauf mit regelmäßigen Gassigängen. 

Sie müssen sich an alles gewöhnen und vor Allem alles erlernen. Der ein oder andere Hund kann dann vom völlig normalen Hund zu einem ängstlichen Hund in der Anfangszeit umschlagen. Jeder Hund verarbeitet anders.


Hier kommen wir zu den Themen Geduld und Verständnis!

In der Anfangszeit können manche Hunde für einen kurzen Zeitraum Unsicherheit zeigen ohne gleich ein Angsthund zu sein.

Ein erhöhtes Ruhebedürfnis am Anfang ist ebenfalls nicht besorgniserregend. Die neuen Eindrücke durch den Ortswechsel, der ungewohnte  Tagesablauf und die anstrengende Flugreise müssen ja auch erst verarbeitet werden.

Auch ein längeres Einhalten von dem großen und kleinen Geschäft kommt immer mal wieder vor, ohne das dieses Verhalten krankhaft wäre.


Das Wichtigste, was Sie bei der Adoption eines Auslandshundes mitbringen sollten, ist Geduld, Verständnis und Zeit!


Wir sind uns sicher, dass der ein oder andere Adoptant, der diese Zeilen liest, seinen Hund wiederkennt und heute sagen kann, dass sich alles zum Positiven entwickelt hat.....mit Zeit....Verständnis.....Geduld......

 

Flugpaten

Ohne Sie läuft gar nichts

Flugpaten sind bei der Vermittlung unserer Hunde auf Pflege- oder Adoptantenstellen der sog. "Flaschenhals" .

Rhodos ist eine griechische Insel und diese erreicht und verlässt man am besten und schnellsten mit dem Flugzeug. Ein Transport unserer Hunde mittels eines spezialisierten Tiertransportunternehmens auf der Strasse ist unmöglich.

Hier kommen die Flugpaten ins Spiel und es ist so einfach für Sie.

Wenn Sie eine Flugreise nach Rhodos geplant haben, setzen Sie sich vorab mit uns in Verbindung. Wir werden mit Ihren Rückflugdaten ggf. einem oder mehreren Hunden die Ausreise in ein neues Leben planen. Wir kümmern uns vorab vollständig um alle Formalitäten für eine problemlose Ausreise des/der Hunde. Einen Tag vor Ihrer Rückreise setzen wir uns nochmals mit Ihnen in Verbindung. Am Tag Ihres Rückflugs verabreden wir uns mit Ihnen am Check-In Ihrer Fluggesellschaft und helfen Ihnen dabei. Wir kommen dabei für alle Kosten des Tiertransports auf. Am Zielflughafen warten am Ausgang des Sicherheitsbereichs bereits Mitarbeiter unseres Tierschutzvereins, sowie Pflege- und Adoptantenstellen und nehmen die Hunde in Empfang.

So einfach ist Ihre tatkräftige Mithilfe.
Melden Sie sich bei uns!

 

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